Konzept

Leitgedanke

Der Kindergarten „Sonnenkinder“ e.V. versteht sich als ein Raum, in dem sich Kinder zu eigenverantwortlichen, gemeinschaftsfähigen und vor allem selbstbewussten Persönlichkeiten entwickeln können.
Unser pädagogisches Konzept beruht auf dem Situationsorientierten Ansatz.
Der Situationsorientierte Ansatz geht davon aus, dass die Kinder emotional-soziale Kompetenzen am besten verarbeiten und verstehen, indem sie individuelle Erlebnisse und Erfahrungen verarbeiten und verstehen.


Unsere Einrichtung (Fakten, Daten, Aufbau, Raumkonzept)

Im Jahre 1971 schlossen sich, nach Betreuungsnotstand, einige Eltern zusammen und gründeten die Elterninitiative „Sonnenkinder“ e.V. 1971 wird die Initiative als gemeinnütziger Verein und Träger der freien Jugendhilfe anerkannt und vom Paritätischen Wohlfahrtsverband betreut.
Die 24 Kinder des Kindergartens Sonnenkinder e.V. sind in einem zweigeschossigen Einfamilienhaus mit Außengelände in verkehrsberuhigter Lage in Erftstadt- Liblar untergebracht.
Den 24 Kindern steht ein großer heller Gruppenraum und direktem Zugang zum Garten mit hochwertigen Außenspielgeräten (Matschanlage, Bauwagen) zur Verfügung.
Ein Bauraum, eine Puppenecke sowie ein Bad mit kindgerechter Ausstattung sind vorhanden.
Darüber hinaus verfügen die Sonnenkinder über einen eigenen, sehr gut ausgestatteten Werkraum und die Möglichkeit, die nahegelegene Sporthalle der Donatus- Grundschule zu nutzen.


Team
Ein Team kann nur so gute Arbeit leisten, wie aus den Mitarbeiterinnen ein Team geworden ist.
In unserem Kindergarten arbeitet eine pädagogische Leitung mit 39 Stunden/Woche. Des Weiteren ist eine pädagogische Fachkraft mit 30 Stunden/Woche eingestellt, als staatliche anerkannte Erzieherin. Eine weitere pädagogische Fachkraft ist ebenfalls mit 30 Stunden/Woche eingestellt. Sie ist staatlich anerkannte Erzieherin und staatliche anerkannte Heilpädagogin, die sich explizit mit den integrativen Kindern beschäftigt.
Außerdem arbeitet in unserem Kindergarten eine Ergänzungskraft mit 8 Stunden/Woche.
Unterstützung erhalten wir regelmäßig von Schul- und Berufspraktikanten, sowie Bufdis/ FSJlern.


Pädagogische Arbeit

 
Selbstständigkeit

Wir begleiten unsere Kinder zur täglichen Selbstständigkeit. Angefangen mit dem morgendlichen Ausziehen der Schuhe und anziehen der Stoppersocken über die Hilfestellung am Frühstückstisch und dem selbstständigen spielen in der Gruppe.

Sozialerziehung
In unserem Interesse ist es, dass jedes Kind Teil der Gruppe ist. Dies gilt selbstverständlich ungeachtet des Geschlechts, der Religion, der Herkunft, der Sprache, sowie der körperlich und psychischen Einschränkungen. Es sollen sich Freundschaften entwickeln, Bindungen entstehen und ein Empathiebewusstsein entwickelt werden.

Körpererfahrung und – bewusstsein

Unser Interesse ist es, dass die Kinder ihren Körper und ihre individuellen Bedürfnisse bewusst wahrnehmen. Dazu gehört sich den eigenen Bedürfnissen bewusst zu sein.

Kreative Angebote

In unserer Einrichtung erschaffen wir ein Klima in dem Kreativität möglich ist. Das bedeutet, dass wir Zeit finden die Kinder zu begleiten, ihnen zuhören und gemeinsam mit ihnen kreativ etwas zu erarbeiten. Wir wertschätzen jedes Kind in deinem Handeln, ohne dieses kritisch zu beurteilen. Die entstandenen Werke werden so ausgestellt, dass alle anderen Kinder, Eltern etc. diese betrachten können, so dass wir damit die Erfolgserlebnisse der Kinder stärken.

Umwelt- und Naturerfahrung (Forschen + Wald)

Natur zu erleben, hilft Kindern in ihrer kognitiven Entwicklung und beim Erwerb von Fähigkeiten und Fertigkeiten. Täglich haben die Kinder die Möglichkeit das Außengelände zu nutzen. Auch bei „schlechtem Wetter“ gilt: Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung. Im Zeitraum von März bis einschließlich September treffen wir uns jeden Donnerstag im Wald um dort einen gemeinsamen Tag zu verbringen.
Der Wald bietet unerschöpfliche Möglichkeiten zum entdecken, forschen, werken und bauen. Der wöchentliche Aufenthalt lässt eine liebevolle und intensive Beziehung zur Natur wachsen und fördert zudem die kognitiven und sensomotorischen Fähigkeiten. Aber auch die Persönlichkeitsentwicklung, die Gesundheit und das soziale Verhalten werden gefördert.

Musikalische Erziehung (Musikpädagoge, gemeinsames Singen)

Bereits morgens im Morgenkreis beginnen wir den Tag gemeinsam mit einem Guten-Morgen-Lied. Außerdem ist es uns wichtig, stets mit den Kindern gemeinsam zu singen (Jahreszeitenbezogen und Bezogen auf das aktuelle Interesse) und Fingerspiele zu machen. Einmal in der Woche bekommen wir Besuch von einem Musikpädagogen.

Bewegungserziehung (Garten, Waldtag/-wochen, Turnen)

Kinder wollen spielen und sich bewegen. Damit fordern sie ein, was sie für ihre gesunde körperliche und kognitive Entwicklung brauchen. In unserem Kindergarten gibt es deshalb vielfältige Bewegungsmöglichkeiten.
Jeden Dienstag gehen wir zum Turnen in den Bewegungsraum der Donatus-Grundschule.
Jeden Donnerstag (März-Oktober) findet unser Waldtag statt.

Mathematische Erziehung (Morgenkreis)

Kinder haben ein natürliches Verhältnis zu den Zahlen. Diese begegnen ihnen beständig. Kinder kommen mit vielen mathematischen Mustern in Kontakt beispielsweise durch das zeichnen und Malen von Figuren und dem aufreihen von Perlen. Den Raum dazu bieten wir ihnen im kompletten Alltag. Im Morgenkreis zählen die Kinder, wer alles da ist und es wird ausgerechnet wie viele Kinder fehlen. Auch beim gemeinsamen decken des Tisches kommen die Kinder mit Zahlen und Formen in Berührung. Im Kreisspiel kommen die Kinder immer wieder mit Zahlen, Mengen und Formen in Kontakt.Freispiel
Freispiel ist wichtig für Mut und das Vertrauen in eigenes Können, sowie Erfolgsfreude. Motivation eine Herausforderung zu bewältigen, Anstrengungsbereitschaft, das Einschätzen von Risiken und das Meistern von Hindernissen. Die Kinder haben jeden Tag Zeit zum Freispiel. Dabei entscheiden sie bereits morgens im Morgenkreis in welchem Bereich sie spielen wollen. Anhand von Piktogrammen sucht sich jedes Kind einen Spielbereich aus, indem er sich zunächst aufhalten möchte. Dies dient unter anderem zur selbstständigen Strukturierung des Tages.

Religiöse Erziehung

In unserem Kindergarten setzen sich die Kinder durch Tätigkeiten wie singen und basteln mit religiösen Thematiken auseinander. So bieten Ostern, St. Martin oder Weihnachten viele Möglichkeiten die Kinder mit Feiertage und deren Hintergründe bekannt zu machen und sich gemeinsam in der Gruppe darauf vorzubereiten. Hierbei kommen die Kinder zusätzlich mit unterschiedlichen Kulturen in Kontakt und es entsteht ein Austausch mit verschiedenen Bräuchen, Sitten und Gepflogenheiten. 

Gesundheitserziehung

Die Kinder sollen im Kindergarten darin unterstützt werden, die Verantwortung ihres Körpers und ihrer Gesundheit zu übernehmen. Durch alltägliche Rituale wie das Händewaschen vor dem Essen und nach der Toilette gelingt es den Kindern auf Sauberkeit zu achten. Ein weiterer Aspekt ist das gemeinsame „Auf-sich-acht-nehmen“, sowie die Möglichkeit sich zum ruhen zurück zuziehen.

Portfolio

Portfolios sind eine Sammlung von Arbeiten der Kinder, die das Produkt und den Prozess der Entwicklung in einer bestimmten Zeitspanne und für bestimmte Zwecke dokumentiert und veranschaulicht. Portfolios helfen den individuellen Lernprozess des einzelnen Kindes mehr Beachtung zu schenken und seine Selbstständigkeit zu fördern.
In den Portfolios setzten sich die Kinder aktiv mit ihrem Selbst auseinander. Die Portfoliomappen stehen in unserer Einrichtung jedem Kind frei zur Verfügung.

Vorschulkinder (Aufbau, Ausflüge)

In unserem Kindergarten trifft sich die Vorschulgruppe einmal wöchentlich zur Vorschulgruppe. Hierbei geht es nicht darum, einzelne Fähigkeiten zu trainieren oder den Kindern schulisches Lernen zu vermitteln, sondern die Gesamtpersönlichkeit des Kindes umfassend und ausgleichend zu fördern. Sowohl im geistigen-körperlichen als auch im seelischen Emotionalen Bereich. Dies geschieht nicht ausschließlich bei der Vorschularbeit, sondern ist in den festen Kindergartenalltag integriert, beispielsweise in gezielten pädagogischen Angeboten (Forschen, malen, werken, Gesellschaftsspiele spielen), ebenso wie beim Sport und im Wald.

 

Organisatorisches

Eingewöhnung          
Im Kindergarten Sonnenkinder e.V. betreuen wir Kinder ab drei Jahren. Jedoch können die Kinder bereits zwei Monate vor dem dritten Geburtstag die Einrichtung täglich besuchen. Es gibt drei Schnuppertermine, vor Eintritt in den Kindergarten, an dem die Kinder die Einrichtung, die Kinder und die Erzieher kennenlernen können. Diese Schnuppertermine werden individuell mit den Eltern abgestimmt und finden je nach Bedarf mit oder ohne den Eltern statt.
In den ersten zwei Wochen, in denen das Kind die Einrichtung täglich besucht, besucht das Kind die Einrichtung von 8.30 Uhr bis 12.15/12.30 Uhr. Je nach individuellen Ablauf ist ein Elternteil in den ersten beiden Wochen (teilweise) anwesend. Die Kinder benötigen Zeit um die neuen Eindrücke zu verarbeiten, auch der Kontakt zu den anderen Kindern benötigt Kraft. Dem muss ausreichend Raum zur Verarbeitung gegeben werden.

Elternsprechtag/ Austausch mit Eltern
Wir bieten einmal im Jahr Elternsprechtage an, an dem den Eltern eine halbe Stunde zeitgegeben wird sich über den Entwicklungsstand ihrer Kinder zu informieren.
Darüber hinaus besteht jederzeit die Möglichkeit in abgesprochenen Terminen sich mit dem pädagogischen Team kurzzuschließen.
Zusätzlich finden mehrmals im Jahr Elternabende statt, die pädagogische Inhalte behandeln.

Erkrankungen
Um das Kindeswohl zu sichern müssen bei Neuaufnahme eines Kindes die Eltern ein ärztliches Attest nicht älter als drei Wochen erbringen. Erkrankte Kinder dürfen die Einrichtung nicht besuchen (24 Stunden Fieberfrei und frei von Durchfallerkrankungen und Erbrechen). Medikamente werden in der Einrichtung nicht verabreicht, es sein denn es liegt eine ärztliche Anweisung bei chronischen Erkrankungen vor. Erkrankt ein Kind in der Einrichtung werden die Eltern umgehend informiert und müssen ihr Kind sofort aus der Einrichtung abholen.

Schließzeiten
Der Kindergarten Sonnenkinder e.V. hat in den letzten drei Wochen der Sommerferien, orientiert an den Schulferien NRW, Schließungszeit. Außerdem hat der Kindergarten zwischen Weihnachten und Neujahr geschossen. Weitere Schließungstage sind Karnevalsfreitag, Rosenmontag und Veilchendienstag.
Generell ist an allen gesetzlichen Feiertagen der Kindergarten zu. Des Weiteren gibt es Brückentage wie beispielsweise an Christi Himmelfahrt und Fronleichnam.
    Außerdem gibt es im Kindergartenjahr Schließungstage an denen Strukturtage, Konzeptionstage und Aufräumtage im Kindergarten stattfinden.

Zusammenarbeit  (Schule, Ärzte, Eltern, Stadt etc.)
Wir stehen im Kontakt  mit den umliegenden Grund- und Förderschulen, ebenso wie mit Kinderärzten, Frühförderzentren, Ergotherapeuten und Logopäden. Wir bieten Therapeuten und Ärzten an, in unseren Kindergartenalltag hineinzuschauen, um das Kind in seinem Kindergartenumfeld zu beobachten und einen Einblick zu bekommen.
Die Vorschulkinder kommen in ihrem letzen Jahr in den Genuss, an Vorschulausflüge teilzunehmen. Hierbei handelt es sich um Ausflügen zur Feuerwehr und Tierarzt, in die Grundschule etc.
Weiterhin stehen wir im ständigen Austausch mit dem Jugendamt, der Stadt Erftstadt und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Elternarbeit
Das KiBiz (Kinderbildungsgesetz) sieht in §9 drei Gremien der Elternmitwirkung vor:

- die Elternversammlung
- den Elternbeirat
- den Rat der Kindertageseinrichtung

Die Elternversammlung
Die Elternversammlung wird bei uns auch Mitgliederversammlung genannt. Diese hat ein allgemeines und umfassendes Informationsrecht.
Der Elternbeirat
Der Vorstand, bestehend aus 5 Personen (1. Vorsitzende, 2. Vorsitzende, Kassierer, Schriftführer und Beisitz), dieser stellt in unserer Einrichtung den Elternbeirat. Der Elternbeirat ist das Vermittlungsrohr und Bindeglied zwischen den Eltern und dem Personal. Der Vorstand trifft sich regelmäßig zur Vorstandssitzung. Die Aufgaben des Elternbeirates sind gesetzlich geregelt.

Mitarbeit in den Arbeitsgruppen

Elternarbeit ist in unserer Elterninitiative auf vielfältige Art und Weise möglich und ein wichtiger Bestandteil der Elterninitiative.
Ein wichtiger Punkt bei der Mitarbeit ist die verpflichtende Mitarbeit in einer der Arbeitsgruppen.
In den verschiedenen Arbeitsgruppen in unserer Einrichtung werden die anfallenden Arbeiten, die in Elternarbeit zu leisten sind, erledigt. Für jede Arbeitsgruppe gibt es einen verantwortlichen Ansprechpartner, der die Arbeiten der Gruppe koordiniert, den Kontakt zum Vorstand hält, Termine festlegt und Eltern für die Mitarbeit anspricht.
Die Mitarbeit ist u.a. in folgenden Arbeitsgruppen möglich: Haus- und Gartengruppe, Öffentlichkeitsarbeitsgruppe, QM-Beauftragten, Website, Einkauf, Veranstaltungskomitee, Geschenkefee, Elterndienst

Zusammenarbeit Team-Vorstand
Je nach Bedarf können Team-Vorstand-Sitzungen einberufen werden, um aktuelle Themen zu besprechen und umzusetzen.


Kompetenzen
Partizipation
Begriffsdefinition:
Partizipation heißt „ Teilhabe“, die Beteiligung, Teilnahme und Teilhabe an Abläufen. Weiter kann Partizipation mit demokratischen Prinzipien und Erziehungsstilen, Handlungsfähigkeit, Selbstständigkeit, Reflexivität, Verantwortungsfähigkeit“ beschrieben werden.
Alle zwei Monate finden bei uns Elternabende statt. Hier legt das Team und Zusammenarbeit mit dem Vorstand  laufende Themen fest, zu denen die Eltern Stellung beziehen können, sie haben die Möglichkeit offen Kritik, Anregungen, Wünsche zu äußern und sich dafür einzusetzen.

Begründung der Partizipation im Gruppenalltag:


Aus Partizipation ergibt sich unsere Situationsorientierte Arbeit:
Die Kinder haben jederzeit die Möglichkeit sich mit Ideen, Wünschen und ihren Bedürfnissen im Kindergartenalltag einzubringen und damit das Gruppengeschehen zu beeinflussen. Dies geschieht unter anderem im Morgenkreis oder in der Freispielzeit, wenn die Kinder ihr Spiel, ihre Spielkameraden oder die Räumlichkeit, in der sie sich aufhalten wollen,  selbst wählen. Besonders im Rollenspiel leben die Kinder ihr Bedürfnis etwas bestimmen zu dürfen aus.
Was lernen Kinder wenn Sie mitbestimmen?
- Die Kinder lernen ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse kennen und lernen sie zu formulieren.
- Sie stellen Fragen.
- Sie üben das Zuhören, Ausreden lassen und weitere Gesprächsregeln.
- Sie setzen sich aktiv mit ihrem eigenen Lebensbereich auseinander und gestalten mit.
- Sie setzen sich mit unterschiedlichen Standpunkten auseinander, verstehen und akzeptieren sie.
- Kinder treffen und achten Entscheidungen.
- Sie handeln Konflikte aus.
- Die Kinder werden selbstständiger und selbstbewusster.


Beschwerdemanagement

Ziel jeglicher Art und Form von Beschwerden, ob von den Kindern oder den Eltern, ist es, jedem den Kindergartenalltag und alles was damit zusammen hängt, so angenehm wie möglich und individuell an die Bedürfnisse angepasst zu gestalten.


Beobachtungen und Dokumentation
Die Entwicklung der Kinder wird auf verschiedensten Weisen festgehalten und dokumentiert.
Zum einen haben wir selbstentwickelte Beobachtungsbögen, wobei uns die Möglichkeit gegeben wird, die Kinder in gezielten Situationen zu beobachten, ohne dass sie davon überhaupt etwas mitbekommen. So können wir festhalten, wie die Kinder sich im Spiel, mit verschiedenen Spielpartnern und in unterschiedlichen Situationen verhalten.
Des Weiteren arbeiten wir mit Portfolios. Jedes Kind hat einen individuell angepassten Ordner, den es selbstständig erarbeitet (mit ausgewählten Fotos und Gemälden, Projektarbeit etc.)
Außerdem arbeiten wir auf der Grundlage von R. Zimmer mit den BaSiK-Bögen. BaSik steht für „Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen.


Alltagsintegrierte Sprachförderung

Unser Kindergarten handelt anhand der nachfolgenden sieben Grundsätze für die alltagsintegrierte Sprachförderung:
Dialoghaltung einführen
Zeit, Geduld und Interesse für den Austausch mitbringen
Einfache Sätze bilden
Offene Fragen stellen
Nicht korrigieren sondern korrekt wiederholen
Handeln sprachlich begleiten
Vorlesen, reimen, singen und Fingerspiele


Inklusion
Inklusion (lat. inclusio = Einschluss) bedeutet für uns, dass jedes Kind einen festen Platz in der Gruppe hat. Angepasst an die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Kindes, ermöglichen wir eine gezielte Gruppenteilnahme.
Bei der Inklusion handelt es sich darum, jedem Kind, unabhängig von der Religion, Hautfarbe und körperlichen und psychischen Beeinträchtigung ein Zugehörigkeitsgefühl zu vermitteln. Jedes Kind hat ein Recht auf eine individuelle  und an die jeweilige Entwicklung angepasste Förderung. Wir unterscheiden in unserem Kindergarten nicht zwischen „integrativen Kindern“ und „normalen Kindern“. Jedes Kind bringt unterschiedliche Herausforderungen und Bedürfnisse mit, denen wir uns gerne gemeinsam annehmen. Jeden Tag freuen wir uns beobachten zu können, dass Kinder von Grund auf aufrichtig, freundlich und liebevoll mit ihres Gleichen umgehen. Es ist für sie nicht wichtig, ob ein Kind eine körperlichen und/oder psychischen Beeinträchtigung hat, oder nicht. Wichtig ist bloß, ob das Kind Schuhe anhat und mit nach draußen zum spielen kommen kann.
Das Team im Kindergarten hat sich den folgenden Leitspruch zu Herzen genommen:
Chancengleichheit besteht nicht darin, dass jeder einen Apfel pflücken darf, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt.
(R. Turre)
Niemand wird ausgeschlossen. Jeder ist herzlich Willkommen. Alle Kinder sind hierbei die Gewinner. Ihnen wird ermöglicht, mit mehr Offenheit und Vorurteilsfrei den Menschen gegenüber zu treten, auf Menschen zu zugehen und Barrieren im Kopf gar nicht erst entstehen zu lassen.